Als BA-Student bei webit! - Ein Erfahrungsbericht

Vojta | Team

Vojta ist einer von unseren sechs BA-Studenten, die bei uns aktuell eine dreijährige duale Ausbildung absolvieren. Nach nun fast drei Jahren hat er alle Ausbildungsmodule in unseren Abteilungen erfolgreich hinter sich gebracht und hält im August 2018 voraussichtlich seinen Bachelor-Abschluss in Medieninformatik in den Händen. Von seinen Erfahrungen bei uns im Agenturalltag, in welcher Abteilung es ihm am besten gefallen hat und von seinem lustigsten Erlebnis, berichtet er hier.

Ein junger lächelnder webit! Mitarbeiter mit seiner Bachelorarbeit in der Hand
Vojta hat es geschafft, er hält seine Bachelorarbeit in den Händen.

Wer schreibt denn hier?

Ich bin Vojta, 22 Jahre alt, komme aus der schönen böhmischen Stadt Liberec in Tschechien und habe mich nach meinem Abi entschieden, in Deutschland Medieninformatik zu studieren. Aufgrund der günstigen Lage und des guten Rufes der Ausbildung fiel meine Wahl auf die Berufsakademie Dresden. Bei der Auswahl des Unternehmens für die Praxisphasen waren mir zwei Dinge besonders wichtig: ein professionelles Arbeitsumfeld, in dem ich mich ausprobieren kann und eine positive Grundstimmung im Team.

Ich habe ziemlich lange gesucht und mich bei mehreren Unternehmen vorgestellt. webit! interessierte mich aufgrund des guten Ausbildungsprogramms für BA-Studenten, von dem ich gehört hatte und den beruflichen Perspektiven. Schon beim Vorstellungsgespräch spürte ich das lockere und positive Agentur-Klima und mein zukünftiger Chef Sven Haubold sah die Dinge zum Glück genauso positiv wie ich. Trotz meiner wenigen Erfahrungen in Webentwicklung aber einem Herz, das für Programmierung schlägt wurde ich eingestellt und drei spannende und lehrreiche BA-Studentenjahre bei webit! lagen vor mir.

Vom ersten Tag an fester Bestandteil des Teams

Zum Start des Ausbildungsprogramms durfte ich mir ein Testprojekt aussuchen, das mich interessierte. Ich wählte eine Kochrezepte-Website, die ich schon völlig eigenverantwortlich umsetzen konnte. Ich entwickelte das Website-Konzept mit Navigationsstruktur, erstellte Wireframes und entwarf mein eigenes Design. Dann erstellte ich responsive HTML-Templates und setzte auch das Backend mit meinen bis dahin erworbenen Programmierkenntnissen um. Meine Team-Kollegen aus allen Abteilungen unterstützten mich dabei und ich wurde ein fester Bestandteil des Teams.

Über das Ausbildungsprogramm bei webit!

In jeder Abteilung bekam ich verschiedene Übungsaufgaben, die speziell für die Ausbildung von BA-Studenten bei webit! ausgearbeitet wurden. Anhand dieser Aufgaben habe ich mir sehr viel nützliches Praxiswissen aneignen können, was mir auch im Studium weitergeholfen hat.

Die Teamleiter waren meine ersten Ansprechpartner und betreuten mich intensiv, Kollegen waren für Fragen und Anregungen jeder Art immer offen. Anfangs gab es in jeder Abteilung eine ausführliche Onboarding-Lernphase. Wirklich super war, dass ich immer ausreichend Zeit bekam, mich mit einem neuen Thema auseinander zu setzen, denn es war auch wirklich eine Menge zu lernen.

Ich habe nicht nur mehrere Programmiersprachen (Ruby, C#, Java, TypoScript, HTML, CSS und Sass) gelernt, sondern auch Templating Sprachen wie Fluid, Slim und Razor. Außerdem habe ich mich intensiv mit aktuellen Content Management Technologien TYPO3 und Sitecore auseinander setzen können. In der Konzept & Design Abteilung habe ich professionelles Wireframing und den Umgang mit verschiedenen Web-Design Programmen erlernt. Den Überblick für das große Ganze bekam ich bei den Projektmanagern, denn die sind es, die Projekte von Beginn an begleiten, mit Kunden kommunizieren und intern dafür sorgen, dass Projekte wie geplant „in time“ und „in budget“ über die Ziellinie gehen.

Im letzten Jahr wurde es dann richtig spannend. Denn ich konnte mich auf einen Fachbereich spezialisieren und mein erworbenes Wissen in echten Kundenprojekten, wie zum Beispiel für das Berliner Gasversorgungsunternehmen GASAG unter Beweis stellen. Da es mir im Sitecore Team am besten gefallen hat, habe ich mich im letzten Ausbildungsjahr verstärkt auf Sitecore konzentriert. Ich sehe dort auf jeden Fall meine berufliche Zukunft.

Mehr Weiterbildung bei webit!

Neben dem festen Ausbildungsprogramm gibt es bei webit! übrigens andere Weiterbildungsangebote, die Mitarbeiter wahrnehmen und die auch BA-Studenten offenstehen. Wie zum Beispiel der einmal im Quartal stattfindende Scholar Day mit vielen Vorträgen zu allen möglichen Themen von Kollegen für Kollegen. Ich selber habe im letzten Ausbildungsjahr auch einen Vortrag zum Thema Web Assembly gehalten und erläutert, wie man diese Technologie zukünftig für Projekte einsetzten könnte. Auch User Groups und Hacktische habe ich besucht, um mich mit gleichgesinnten Kollegen zu bestimmten Technologien und Methoden auszutauschen.

Mein Résumé und Tipps für angehende BA-Studenten

Jetzt wo mein Studienabschluss naht, muss ich im Rückblick sagen: das war eine tolle Zeit bei webit!. Ich bin fachlich wirklich vorangekommen und auch persönlich durch die Zusammenarbeit im Team gewachsen. Anderen BA-Studenten, die aktuell auf der Suche nach einem Praxispartner sind, möchte ich gerne mit auf den Weg geben, dass ihr euch ein Unternehmen sucht, von dem ihr wirklich einen guten Eindruck habt. Denn drei Jahre sind doch ziemlich lang und ein Wechsel mitten im Studium ist nicht immer so einfach. Falls ihr nicht sicher seid, ob die Praxisfirma passt, dann könnt ihr vorher ein Praktikum machen. Und macht euch bewusst, dass die Ausbildung im Vergleich zu einem reinen Studium sehr zeitintensiv ist. Die Urlaubstage sind nur ein Bruchteil der Semesterferien.

Mein lustigstes Erlebnis zum Schluss

Im Mai 2017 feierte webit! sein 20-jähriges Firmenjubiläum und Sven Haubold, der selber ein großer Segel-Fan ist, lud uns alle auf einen Segeltörn nach Holland ein.  Ich habe es noch sehr gut in Erinnerung. Die Abfahrt war am Freitag früh um 7:30 Uhr. Den Abend vorher hatten wir eine Bergfestparty im Studentenclub. Ich wollte natürlich nicht fehlen, auch wenn mir klar war, dass ich am nächsten Morgen früh raus musste. Ich beschloss hinzugehen und nahm mir vor, nur ein zwei Bier zu trinken. Es kam aber leider anders. Nach definitiv mehr als nur zwei Bier kam ich im Morgengrauen gegen 4 Uhr nach Hause. Ich stellte mir den Wecker auf zwei Stunden später und wusste, dass es nicht leicht werden würde pünktlich aufzustehen. Als ich vom Klingeln meines Handys geweckt wurde, war ich noch nicht wirklich nüchtern und sah auf die Uhr: 7:45 Uhr. Verdammt! Verschlafen! Ich nahm den Anruf eines Kollegen von webit! an.

„Ja?“
„Wo bleibst du denn?! Wir warten alle auf dich!“
„Ehm, bin grad aufgewacht… “
Stille…
„Wann kannst du da sein?“
„Ich brauche mindestens 45 Minuten, “ sagte ich langsam.
Dann hörte ich Geräusche im Hintergrund und der Chef kam ans Telefon:
„Vojta, wo bleibst du denn? Wir wollten gerade losfahren! Wir holen dich auf dem Weg ab. Wie lange brauchst du zum Bahnhof Neustadt?“
„15 Minuten.“
„Na mein Junge, dann mach los, schnell!“

Ich wusste das wird sehr knapp aber ich konnte es schaffen. Zum Glück hatte ich wenigstens schon gepackt. In Rekordgeschwindigkeit zog ich mich an und rannte mit meinem riesigen Rucksack auf dem Rücken quer durch die Stadt. Am Ende schaffte ich es und wir fuhren vollzählig los. Um die Verspätung wieder gut zu machen, übernahm ich auf der Hinfahrt den Bordservice, machte Wiener Würstchen heiß und servierte kühle Getränke. Der Segeltörn auf dem IJsselmeer wurde für alle ein unvergessliches Erlebnis.

Gruppenbild der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von webit auf einem Segelschiff
20 Jahre webit! - Ein Segeltörn mit dem webit!-Team über das IJsselmeer.